Januar 3, 2019

Threema Safe und ownCloud

Wer ownCloud verwendet hat sich sicherlich auch schon über einen sicheren Messenger Gedanken gemacht und ist dabei bei Threema gelandet, einem sehr fortgeschrittenen, vor allem sicheren Messenger Programm. Es ist sicher eine sehr gute Wahl gegenüber Anbietern mit zweifelhafter Privacy-Strategie wie WhatsApp.

Seit einigen Wochen bietet Threema ein weiteres interessantes Feature mit dem Namen Threema Safe an, das ein automatisches Backup der wichtigen persönlichen ID, die den User in Threema kennzeichnet, und anderer Threema-Daten durchführt. Es kann so eingerichtet werden, dass die Backupdaten verschlüsselt auf der eigenen ownCloud gespeichert werden. Wie das eingerichtet werden kann, wird hier beschrieben.

Ordner zur Speicherung

Als erstes loggt man sich per Web-Browser ein und legt in ownCloud einen Folder an, in dem man das Backup speichern möchte, zb. mit dem Namen threemaBackup. Um ihn für das Backup von Threema vorzubereiten, wechselt man dort hinein und legt einen Folder mit dem Namen backups an. Das ist wichtig, denn wenn der nicht vorhanden ist, funktioniert das Backup nicht, ohne dass eine sinnvolle Fehlermeldung von Threema ausgegeben wird.

Als nächstes wird eine config-Datei angelegt, die von Threema gelesen wird. Dazu wird im Verzeichnis threemaBackup eine Textdatei mit dem Namen config angelegt, die folgenden Inhalt hat:

{
"maxBackupBytes": 524288,
"retentionDays": 180
}

Achtung, alle Klammern, Anführungszeichen und Doppelpunkte sind wichtig!

Public Share

Als nächsten Schritt erzeugt man einen passwortgeschützten sog. Public Share auf das obere Verzeichnis mit dem Namen threemaBackup.

Ein solcher Share sollte für Threema Safe verwendet werden, denn das hat einen entscheidenden Vorteil: Der Zugriff auf ownCloud soll natürlich per Passwort geschützt sein, das Threema naturgemäss zum Zugriff braucht. Es muss also dauerhaft auf dem Handy, auf dem Threema installiert ist, gespeichert werden.

Dafür sollte besser nicht der normale Account des ownCloud Users verwendet werden, denn im Falle eines Verlustes wäre ein Zugriff auf alle Daten des Users in der ownCloud möglich.

Der Public Link mit Passwort hingegen beschränkt den Zugriff im Falle eines Unglücks nur auf das einzelne threemaBackup Verzeichnis, der auch nur verwendet werden kann, wenn gleichzeitig der leicht cryptische Verzeichnisname des public Link bekannt ist.

Öffentlichen Link anlegen

Öffentlichen Link anlegen

Zum Anlegen des Public Share wird im Browser der Ordner threemaBackup selektiert und auf das Teilen-Symbol (1) geklickt. Daraufhin wird auf Öffentliche Links (2) geklickt und dann Öffentlichen Link erstellen (3).

sharedlink_signed

Liste der Public Shares

Der darauf erscheinende Dialog wird ausgefüllt mit einem sinnvollen Passwort und den Zugriffsrechten für Upload und auch Download („Herunterladen / Ansehen / Hochladen“), da Threema ja das config-File lesen muss.

Nach Klicken auf Ok erscheint der Name des neuen Link in einer Liste, und daneben befindet sich unter anderem ein Symbol, das den Link in die Zwischenablage kopiert.

Wenn dieser betätigt wird, erhält man in die Zwischenablage einen Link der Form

https://myowncloudserver.net/index.php/s/uFvHQ4GVjuUv5xd

Den kann man im Browser verwenden, und nach Eingabe des Passwortes Daten hochladen, die dann wie gewünscht im Verzeichnis threemaBackup auf der ownCloud erscheinen.

Leider ist der Link in dieser Form nicht für Threema geeignet, da man dort das Passwort nicht interaktiv eingeben kann.

Dieser Link kann in die folgende Form umgeschrieben werden:

https://uFvHQ4GVjuUv5xd:foobar4711@myowncloudserver.net/public.php/webdav

Damit ist er verwendbar in Threema. Es wird der public-Link-Identifier uFvHQ4GVjuUv5xd als Username verwendet und das Passwort, das für den Link verwendet wurde, folgt dem Namen nach einem Doppelpunkt, beides vor dem ‚@servername‘. Wichtig ist noch, dass nach der Domain anstatt des vorherigen index.php der Zugriff über public.php/webdav in das gesharte Verzeichnis erfolgt.

Threema Konfiguration

Der Link (natürlich aus eigener ID, Passwort und Domain zusammengesetzt) wird in die Threema-Konfigurationsmaske eingetragen. Die erreicht man in Threema im Menüpunkt<i>Meine Backups</i>. Dort wird rechts oben Threema Safe eingeschaltet, worauf das Passwort, mit dem die Backups verschlüsselt werden, eingegeben werden muss. Dieses Passwort darf nicht mit dem, das oben besprochen wurde, verwechselt werden. Jedoch muss es gut gemerkt werden, um das Backup später wieder entschlüsseln zu können.

Jetzt muss auf Experten-Einstellungen geklickt werden, um den Threema-Standardserver abzuwählen und den eigenen ownCloud Server anzugeben.

Mit dem Server Testen Button kann geprüft werden, ob alles funktioniert. Wenn ja, wird Threema von nun an die Backups auf die eigene Cloud speichern. Man kann die Backup Files auf der ownCloud im gesharten Verzeichnis sehen.

Wenn es Schwierigkeiten gibt, liegt es bestimmt nur an einem Schreibfehler in der URL, die Eingabe von der Share-ID und einem sicheren Passwort ist zugegebenerweise etwas mühsam auf der Handytastatur.

Viel Erfolg!

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Oktober 22, 2018

Kraft Version 0.82

Vor wenigen Tagen ist die Kraft Version 0.82 erschienen.

Es handelt sich um ein weiteres Bugfix-Release zu Kraft 0.80, es enthält aber zusätzlich einige Features, die von Benutzern angefragt wurden.

Es wurden folgende Probleme gelöst:

  • „Dokument per Email versenden“ ist repariert.
  • Falsche Verwendung von einer Lokalisierungsfunktion hat für falsche Übersetzungen und Fehlermeldungen auf der Konsole gesorgt. Das wurde beseitigt.
  • Die Nachfrage, ob Änderungen am Katalog verworfen werden sollen, wurde repariert.
  • Einige Fehler im Setup-Code von Kraft wurden beseitigt.
  • Viele weitere, kleine Verbesserungen.

Folgende neue Features wurden implementiert:

  • Zusätzlich zu Thunderbird kann Email nun über das Tool xdg-email versendet werden, um andere EMail-Clients wie KMail zu unterstützen. Um xdg-email zu verwenden, muss in der Kraft-Konfigurationsdatei im Abschnitt [system] folgender Wert gesetzt werden: mailUA=xdg.
  • Der Kalkulations-Dialog für Vorlagen wurde überarbeitet. Elemente ohne Funktion wurden beseitigt und das Benutzer-Interface wurde verbessert.
  • Zeit-Kalkulationen können in Vorlagen jetzt feiner geplant werden. Dazu ist in der Zeitkalkulation die Zeit-Einheit jetzt einstellbar und nicht mehr fix auf Minuten eingestellt.

Wir freuen uns über jede Anregung zu Kraft. Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge werden über den Github Issue Tracker entgegengenommen.

Viele Erfolg mit Kraft!

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Juni 17, 2018

Kraft Version 0.81 ist verfügbar

Heute wurde Kraft Version 0.81 herausgegeben.

Es handelt sich um ein Bugfix Release zu Kraft 0.80, das seit einigen Monaten seine Praxistauglichkeit auf der neuen Platform unter Beweis gestellt hat.

In Kraft 0.81 wurden folgende Probleme gelöst:

  • Bauen gegen Qt 5.11 funktioniert
  • CMake: Installationsverzeichnisse wurden korrigiert
  • Verwende QProcess zum Starten eines ext. Scripts
  • AppStream XML Daten wurden korrigiert
  • Der Block mit individuellen Steuersätzen wird nicht mehr bei Dokumenten angezeigt, die nur einen einheitlichen Steuersatz haben.

Herzlichen Dank für die Community-Beiträge zu Kraft! Es ist empfohlen, auf Kraft 0.81 upzudaten.

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April 1, 2018

Kraft Version 0.80 ist da!

Heute wurde Kraft Version 0.80 herausgegeben.

Nach mehr als zwölf Jahren Lebenszeit beginnt für Kraft heute eine neue Ära: Kraft ist jetzt auf Qt5/KDE Frameworks 5 portiert und damit wieder problemlos auf modernen Linux Distributionen lauffähig.

KDE Frameworks 5 und Qt5 sind die beste Basis für einen modernen Desktop, aber Kraft integriert gut mit allen verfügbaren Linux Desktop Systemen. Mit KDE kann Kraft das Akonadi-basierte Adressbuch zur Adressverwaltung nutzen.

Zusätzlich zur Portierung, der mehr als die letzten 12 Monate in Anspruch nahm, beinhaltet Kraft V. 0.80 eine große Menge an Verbesserungen, zum Beispiel:

Weniger Abhänigkeiten

Kraft verwendet vor allem die Qt5 Bibliotheken. Die verwendeten KDE Frameworks Abhängigkeiten wurden bewusst auf das nötige Minimum reduziert. Die Akonadi-Bibliotheken, die die KDE-Adressbuch-Integration ermöglichen, sind jetzt optional. Die vorherige Verwendung von einer schweren Webbrowser-Komponente wurde komplett entfernt und von einer viel simpleren, in Qt integrierten Richtext-Komponente ersetzt.

Alle diese Änderungen machen es nicht nur einfacher, Kraft zu übersetzen, sondern vereinfachen einen möglichen Port auf andere Platformen wie MacOSX oder Windows.

Adressbuch-Integration

Da Akonadi nun optional ist, kann Kraft ohne es übersetzt werden. Selbst wenn es mit gebaut wurde, aber Akonadi aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, läuft Kraft ohne Probleme weiter. Es fehlt dann lediglich der Komfort der Adressbuch-Integration und Adressen müssen manuell eingetragen werden.

Die Empfehlung ist weiterhin, die gute Integration mit dem Akonadi-basierten Adressbuch zu verwenden.

Benutzeroberfläche verbessert

Auch wenn die Funktionalität von Kraft in diesem Release im Vergleich zum letzten KDE4-basierten Release nicht wesentlich verbessert wurde, sind doch einige interessante Veränderungen passiert.

  • Eine neue, größere und vereinfachte Seitenleiste erleichtern die Bedienung
  • Im Zeitverlauf kann jetzt auf ein Jahr oder einen Monat geklickt werden und es wird eine Übersicht der versendeten Dokumente in dem Zeitraum angezeigt.
  • Ein Filter erlaubt die Reduzierung der angezeigten Dokumente auf die aktuelle Woche oder den letzten Monat.

Unter der Haube

Zusätzlich wurden eine große Menge weiterer Fehlerbehebungen und Verbesserungen eingebracht. Ausserdem erleichtert der Umstieg auf modernere C++ Standards die Weiterentwicklung und Pflege der Software.

Installation

Kraft zu installieren ist nicht einfach, und Linux-Distributionen haben in der Vergangenheit nicht immer einen guten Job gemacht, die aktuelle Version von Kraft zu liefern.

Um es einfacher zu machen, Kraft auszuprobieren, wird ab jetzt ein sog. AppImage von Kraft angeboten, das auf den meisten modernen Linuxen lauffähig sein sollte. Dazu muss nur ein einziges File heruntergeladen werden.

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April 5, 2015

Kraft Release 0.58

Heute habe ich Kraft Version 0.58 freigegeben. Download.

0.58 ist ein weiteres Release, das Fehler in der Kraft 0.5x Reihe behebt. Es wurde ein Fehler bei der Berechnung der Mehrwertsteuer auf den PDF-gerenderten Dokumenten behoben. Ausserdem kann jetzt der Schrägstrich (‚/‘) in Nummernkreis-Vorlagen verwendet werden, was vorher zu einem Fehler geführt hat.

Ausserdem habe ich den Build-Prozess etwas aufgeräumt und die kraftcat Bibliothek entfernt. Die Dateeien werden jetzt auch direkt mit Kraft gebaut.

Die Bibliothek hatte nie eine öffentliche API und war nie stabil, so dass sie auch nicht ausserhalb von Kraft verwendet wurde. Paketieren von Kraft ist damit einfacher und standardkonformer.

Ein Update auf Version 0.58 wird für Produktionssysteme empfohlen.

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Januar 5, 2015

Kraft Version 0.57 verfügbar

Im November 2014 wurde die Version 0.57 von Kraft veröffentlicht, ich möchte nachholen, sie hier zu erwähnen, da ein Update zu empfehlen ist. Es ist die letzte fehlerbereinigende Version der 0.5x Reihe. Eine ganze Menge von Fehlern wurde behoben, für Details siehe das englische Changelog.

Zum Beispiel wurde die Dokument-per-Email-versenden Funktion überarbeitet. Sie ermittelt jetzt die Emailadresse des Empfängers aus den Kontaktdaten des Kunden. Ausserdem funktioniert die Mailfunktion wieder mit dem Emailprogramm Thunderbird.

Spezialposten wie Bedarfs- und Alternativposten können wieder auf normale Posten zurückgesetzt werden. Auch wurde die Ok/Abbrechen-Behandlung des Dokumenteditors repariert. Sollte bei einem bestehenden Dokument der Dokumenttyp geändert werden, wird jetzt auch die Dokumentnummer aus dem entsprechenden Nummernkreis nachgezogen. Einige Fixes im Bereich der Speicherverwaltung des Programmes, die sogar Abstürze verhindern, runden das Release ab.

Installationen älterer Versionen sollten aktualisiert werden.

Wie geht es weiter? Als nächstes wird der Port auf KDE Frameworks 5 in Angriff genommen. Das passiert, um am Ball zu bleiben, aber auch damit Kraft eines Tages auch auf Mac und möglicherweise auch Windows erscheinen kann.

Ich freue mich wie immer über Kommentare zu Blog und Kraft ganz allgemein, entweder per Kommentar hier im Blog oder: Kontakt zu Kraft!

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Mai 11, 2014

Kraft Version 0.54 veröffentlicht

Heute wurde die neue Kraft Version 0.54 veröffentlicht!

Diese Version hat eine interessante Liste an neuen Features. Als wichtigstes sei herausgestellt, dass Kraft jetzt das Erstellen von Lieferscheinen unterstützt. Lieferscheine tragen keine Preisangaben, sondern listen nur gelieferte Artikel. Kraft kommt nun mit passenden Vorlagen, so dass diese Dokumente problemlos erstellt werden können.

Aus Lieferscheinen können dann Rechnungen als Folgedokumenten generiert werden.

Weiterhin wurde die Integration mit dem KDE Adressbuch deutlich verbessert. In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit der Abfrage der Adressdaten aus dem KDE Adressbuch, wenn z.B. keine Indizierung mit Nepomuk eingeschaltet war. Das ist nun anders realisiert, so dass mit KDE neuer als KDE 4.12 eine einfachere, schnellere und vor allem robustere Adressbuchintegration verwendet wird.

Ausserdem wurde dem Kraft Paket ein Kommandozeilentool mit dem Namen findcontact hinzugefügt, dass die Abfrage von Adressdaten anhand der Adress-UID, die von Kraft zur Adressatenverwaltung verwendet wird, ermöglicht. Damit können einfacher integrierte Lösungen rund um Kraft gebaut werden.

Eine große Menge an Fehlerfixes und kleineren Verbesserungen wurde ebenfalls in diese Version aufgenommen, so dass allen Benutzerinnen und Benutzern ein Update angeraten ist.

Wie immer ist eine Reaktion auf das Release willkommen, sei es als Kommentar in Forum oder auf der Mailingliste, oder als Bugreport.

Die neue Software ist über die Projektseite verfügbar.

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März 25, 2014

Einführungs- und Abschlußtexte voreinstellen

Es gibt gelegentlich die Frage, ob man  Einführungs- und Abschlußtexte für Dokumente vorbelegen kann. Das heisst, wenn eine neue Rechnung erstellt wird, soll diese gleich einen vom Benutzer einmal festgelegten und vorbereiteten Standardtext voreingestellt bekommen. Das geht mit Kraft natürlich, nur ist das zugegebenerweise etwas versteckt.

Hier also die Schritt-für-Schritt Anleitung:

Die Standardtexte werden für jeden Dokumenttyp eingestellt, dh. eine Rechnung erhält einen anderen Standardtext als ein Angebot. Um die Vorlagetexte zu editieren, muss ein vorhandenes (oder neu erstelltes) Dokument geöffnet werden. Dann, um einen Einführungstext für den Dokumentkopf zu erstellen, muss auf den Kopfbereich gewechselt werden. Dann wird per Schaltfläche „Vorlangen Anzeigen“ in den Vorlagen-Auswahlmodus gestellt.

Image

Vorlagetext anlegen.

Auf dem Beispielbild gibt es noch garkeine Textvorlage, also auch keinen Standardtext für den Dokumenttyp „Angebot“. Daher wird die Information in dem roten Feld angezeigt.

Ein Klick auf den Knopf mit dem Pluszeichen (Pfeil im Bild) öffnet einen Editor, mit dem ein neuer Text eingegeben werden kann.

Wichtig ist nun der Name dieses Textes, der in dem Editor im oberen Textfeld eingegeben werden kann. Als voreingestellter Text für neue Dokumente wird von Kraft der Text mit dem Namen „Standard“ verwendet.

Um also einen Standardtext für diesen Dokumenttext anzulegen, muss nur ein Vorlagetext mit dem Namen „Standard“ erzeugt werden. Das kann für jeden Dokumenttyp gemacht werden, und dieser Text wird dann bei neu angelegten Dokumenten des Types ausgewählt.

Natürlich können pro Dokumenttyp auch noch andere Vorlagetexte mit anderen Namen angelegt werden, die bei Bedarf ausgewählt werden können. Dazu wird der Name in der Liste ausgewählt und ein Klick auf den Pfeil übernimmt den Text in das bearbeitete Dokument.

 

 

Oktober 14, 2013

Kraft Release 0.53

Es freut mich, mitteilen zu können, dass die Kraft Version 0.53 herausgegeben ist und zum Download zur Verfügung steht.

Es handelt sich um ein sogenanntes Maintenance-Release zu 0.50, das heisst, es enthält fast keine neuen Features, sondern behebt vor allem die Fehler, die Benutzer während der Arbeit mit version 0.50 aufgefallen sind.

So ist es auch hier. Vor allem behebt Version 0.53 Fehler in der Katalog-Verwaltung: So konnten in der Version 0.50 keine Unterkapitel im Katalog verschoben noch gelöscht werden. Weiterhin gab es einen Fehler bei der Verwendung von Einheiten, die mit den selben Buchstaben beginnen, diese konnten durcheinander geraten.

Als neues kleines Feature gibt es einen neuen Einstellungs-Dialog, mit dem auch nach der Einrichtungs-Prozedur die eigene Adresse, also die der Firma, zu deren Gunsten nun zB. Rechnungen geschrieben werden sollen, ausgewählt werden.

Der Weg zu Version 0.53 war etwas steinig, eine veröffentlichte Version 0.51 stellte sich leider als falsch gepackt heraus, so dass 0.52 veröffentlicht werden musste. Als ich dann noch den letzten bekannten Fehler in der Katalogverwaltung entfernt hatte, habe ich mich entschlossen, diesen noch mit reinzupacken und 0.53 draus zu schnüren.

Ich wünsche viel Erfolg mit Kraft und würde mich wie immer über Feedback freuen!

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Juli 3, 2013

opensource-dvd

Am konsequentesten wird freie Software mit einem Betriebssystem wie Linux genutzt, daran besteht wenig Zweifel. Nun ist der Umzug auf Linux für viele aber ein großer Schritt. Umso besser ist es, dass viele freie Software Projekte auch Windows als ihre Zielplattform erkannt haben. Das erleichtert Interessierten den Umstieg, da freie Software schon mal auf dem gewohnten System kennengelernt und ausprobiert werden kann.

Ein Projekt, das mir aufgefallen ist, ist die opensource-dvd (wobei es auch andere, ähnliche Projekte gibt). Die DVD umfasst hunderte open-source Programme aus allen Bereichen, die auf Windows-Platformen installiert werden können. Sie kann frei heruntergeladen werden.

Diese DVD ist nützlich, um Leute zu überzeugen, sich mal mit freier Software zu befassen. Die Programme werden mit ihrer entspannten Werbe- und Registrierkartenfreiheit sicherlich einen guten Eindruck bei Neulingen hinterlassen. Dann rückt der Umstieg auf Linux vielleicht wieder etwas näher, und wenn nicht, auch gut.

Die Hauptsache ist, dass freie Software verbreitet wird.

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