Archive for ‘freie Software’

Juli 12, 2020

PDF Erstellen mit PDF Quirk

Im Büro gibts öfter den Fall, dass ein Dokument auf Papier eingescannt und versendet werden muss. Das geschieht entweder per Email (so hat man das früher gemacht…) oder besser per ownCloud Dateien teilen Feature. In jedem Fall muss dazu das Papier zuvor gescannt werden, was erstmal ein Bild ergibt. Das wird dann in ein PDF gewandelt, um es verschicken zu können.

Blöd, wenn dann das PDF riesengroß geworden ist, und das Bild trotzdem nur klein drauf ist und dazu noch einen Blaustich hat…

Wie schön wäre doch ein Tool, das dem gestressten Büronauten solcherart Übungen abnimmt und „einfach nur“ einige Seiten in ein PDF scannt?

logo2_200x200Dafür gibt es auf dem Linux Desktop PDF Quirk. Dieses nette kleine Tool übernimmt das Scannen, zeigt die Scanergebnisse dann als als sortierbare Seiten an, und wandelt sie dann in ein ordentliches mehrseitiges PDF. Und das ganz ohne Kommandozeile, sondern schnell und mit maximal einfacher, aber hübscher Oberfläche…

Unter der Haube greift PDF Quirk auf Bewährtes zurück: Anstatt Scannen neu zu erfinden wird auf das Tool scanimage des SANE Projekts zurückgegriffen, das viele Scanner unter Linux unterstützt. Das Scankommando kann an die eigenen Bedürfnisse einfach angepasst werden.

Zur Wandlung in PDF kommt ein ImageMagick Utility zum Einsatz, mit dem aus den gescannten Bildern PDFs erzeugt werden. Die Aufrufe der Tools können natürlich innerhalb von PDF Quirk angepasst werden.

Ich hoffe, Linux mit diesem Werkzeug wieder ein bisschen attraktiver für den Einsatz im Büro von kleinen Unternehmen gemacht zu haben. Kraft ist ja sicher schon bekannt 🙂

Alle weiteren Infos Infos zu Installation und Konfiguration snd auf der PDF Quirk Website zu finden.

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März 26, 2020

ownCloud unterstützt Musikunterricht

Im letzten Beitrag wurde die Idee zu einem auf der verbreiteten privaten Cloud Infrastruktur ownCloud basierenden System zum Unterricht erläutert, wenn die persönliche Begegnung wie zur Zeit nicht möglich ist.

Um das noch etwas zugänglicher zu machen, haben wir ein Video erstellt, das die Interaktion zwischen einer Musiklehrerin und ihrer Schülerin Felizitas beispielhaft zeigt. Dabei werden Videos geteilt, die einen eingeschränkten Lehrbetrieb ermöglichen und die Schülerin bei der Sache hält.

Die beschriebenen Schritte lassen sich ohne weiteres sofort mit jeder ownCloud oder wohl auch Nextcloud durchführen. Dabei können trotz der besonderen Situation Datenschutzaspekte beachtet werden.

Hoffentlich trägt das dazu bei, dass ohne lange Verzögerung das Beste aus der Situation gemacht werden kann.

März 22, 2020

eLearning mit Feedback

Lange wurde über eLearning diskutiert, aber wenig gemacht. Jetzt, zu Zeiten der Corona Krise, brauchen wir dringend eine Lösung.

Dieser Blog soll zeigen, was diesbezüglich mit einer normalen ownCloud Installation zu erreichen ist, ohne dass langes Kennenlernen der Plattform für alle Beteiligten nötig ist.

Es wird eine wirklich einfache Variante gezeigt, die schnell an den Start gebracht werden kann, mit der aber schon erstaunlich viel möglich ist.

Das interessante ist, dass nicht nur Inhalte zur Verfügung gestellt werden können (das ist, was auf Youtube passiert), sondern dass es zusätzlich einen Weg für Schüler gibt, ihre Ergebnisse zur Ansicht und Korrektur zurückzuliefern.

Darüberhinaus gibt es noch eine einfache Dialog-Möglichkeit, um einzelne Dateien zu kommentieren.

Damit besteht eine Feedback Schleife zwischen Schüler und Lehrer, die natürlich nicht an persönlichen Unterricht heranreicht, aber besser als z.B. Mailkommunikation ist.

Dieses System kann nicht nur Schul-Lehrern helfen, sondern auch anderen Berufsgruppen wie Instrumenten-Lehrern oder Physiotherapeuten, die damit den Patienten per Video etwas zeigen und dann Hinweise auf Basis der zurückgeschickten Dateien geben können.

ownCloud als Trainings-Platform

ownCloud ist eine open source Infrastruktur zum Betreiben von sog. privaten Cloud-Speicher, mit denen Daten zwischen Rechnern synchronisiert und mit anderen sehr einfach geteilt werden können.

Mit seinen Möglichkeiten zur Zusammenarbeit bietet es alles, was für die Aufgabenstellung eines einfachen eTrainings notwendig ist.

Dateien teilen

ownCloud stellt als zentralen Baustein der ganzen Idee das sog. *File Sharing* zur Verfügung. Das bedeutet, dass ein Benutzer in der Cloud einem anderen sehr einfach Zugriff auf seine Dateien geben kann, ohne die zu kopieren oder hin- und herzuschicken.

sharing

Frau Teacher teilt ein Verzeichnis mit Schülerin Felizitas

Dazu legt der Lehrer in seiner ownCloud für jeden seiner Schüler ein Verzeichnis an, in das Dokumente oder Videos für einen Schüler gespeichert werden. Mittels des *File Sharings* kann der Lehrer dieses Verzeichnis nun per Klick mit dem entsprechenden Schüler teilen. Das bedeutet, dass das Verzeichnis des Lehrers im ownCloud-Zugang des Schülers „auftaucht“.

Der Schüler hat damit Zugriff auf den Inhalt, den der Lehrer für ihn zur Verfügung gestellt hat. Er kann Dokumente herunterladen und zB. Videos ansehen.

Mit ownClouds Fähigkeit, Benutzer in Gruppen zu organisieren, können Inhalte genauso einfach zB. gleich für eine ganze Klasse zur Verfügung gestellt werden. Dazu muss das entsprechende Verzeichnis nicht mit einem individuellen Benutzer wie Felizitas geteilt werden, sondern mit einer Gruppe, in der zum Beispiel alle Geigenschüler zusammengefasst sind.

Feedback

kommentare

Kommentarfunktion

Nun ist es aber auch möglich, dass der Schüler eine Datei in den vom Lehrer geteilten Folder zurücklegt. Das geschieht durch Hochladen einer Datei in das Verzeichnis. Das kann z.B. ein bearbeitetes und gescanntes Papier sein oder auch ein kurzes Video.

Der Lehrer kann nun nachvollziehen, was der Schüler mit den Lerninhalten erreicht hat und seinerseits Feedback geben.

Kommentare

Ein in diesem Zusammenhang nützliches Feature ist die Kommentar-Funktion, die ownCloud auf Datei-Ebene zur Verfügung stellt. Damit können von jedem Benutzer Kommentare zu einer Datei geschrieben werden.

Im Falle der geteilten Inhalte ist dann ein einfacher Dialog um die verschiedenen Dateien leicht möglich.

Ausblick

Dies ist erst der Anfang – ownCloud hat als erfolgreiches open source Projekt noch eine Vielzahl von mehr Möglichkeiten, aber mit diesen wenigen Schritten sollte schon ein rudimentärer eTraining Ablauf möglich sein, der Schüler und Lehrer schnell und relativ unkompliziert wieder zusammenbringt, wenn persönlicher Kontakt nicht möglich ist.

Weitere Features wie File-Tags, Gruppenmanagement, Ablaufdaten etc. können im weiteren Verlauf hinzugenommen werden.

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Januar 29, 2020

Public Money – Public Code

Software wird ein immer wichtigerer Teil unserer Welt. Sie ist kein Luxus mehr, an dem man bewusst teilnehmen oder dem man sich entziehen kann. Vielmehr ist Software mehr und mehr das Rückgrat unserer modernen Gesellschaft.

Daher wird auch in der öffentlichen Verwaltung viel Steuergeld für Software ausgegeben. Steuergeld sollte aber für Leistungen ausgegeben werden, die dauerhaft der Allgemeinheit zur Verfügung steht und nützt.

Genau das hat in der Vergangenheit in Zusammenhang mit Software immer wieder nicht funktioniert, da nicht sichergestellt werden konnte, dass die Software verwendbar bleibt, wenn die Firma dahinter erlischt oder sich vom Projekt zurückzieht. Das entspricht einer Verschwendung von Steuergeld.

Open Source Software kann diese Situation deutlich verbessern.

Dass der Code dabei jederzeit verfügbar bleibt, ist nur ein, wenn auch sehr positiver Aspekt. Ein weiterer ist, dass der Entwicklungsprozess von open Source Software üblicherweise so präzise, standardisiert und modern ist, dass es einfacher möglich ist, sie weiterzuführen, indem damit ein anderer Dienstleister beauftragt wird. Ausserdem ergibt sich durch offene Lizensierung, dass niemand den anderen übervorteilen kann, so dass gemeinsame Entwicklung risikoloser ist. All das kommt der Allgemeinheit zugute.

Konsequent gedacht führt das zu der Forderung, dass öffentliche Gelder nur für open Source Software ausgegeben werden sollte, denn sie steht der Öffentlichkeit sicher dauerhaft zur Verfügung.

Genau dafür setzt sich die Kampagne Public Money for Public Code der Free Software Foundation Europe (FSFE) ein.

Auf ihrer Webseite werden Argumente zusammengefasst und umfassende Informationen gegeben. Es gibt die Möglichkeit, Abgeordneten einen offenen Brief zu senden, um politischen Druck aufzubauen.

Januar 3, 2020

Kraft Version 0.90

Zum Jahresabschluss 2019 wurde noch die neue Kraft Version 0.90 herausgegeben.

Das wichtigste neue Feature ist die Überarbeitung der Folgedokumente. Als Folgedokumente werden Dokumente bezeichnet, die bei der Abwicklung von Aufträgen aufeinander folgen, zum Beispiel eine Rechnung, die auf ein Angebot folgt.

In Kraft gibt es Unterstützung dafür: Anstatt die Rechnung, die auf das Angebot folgen soll, ganz neu anzulegen, kann das Angebot selektiert werden und im Menü der Punkt Nachfolgedokument erzeugen ausgewählt werden. In dem darauf folgenden Dialog kann in der neuen Version ausgewählt werden, ob und aus welchem Quelldokument die Posten in die Rechnung kopiert werden sollen. kraft_folgedok

Wenn zb. eine Abschlagsrechnung als erstes Folgedokument des Angebotes angelegt wurde, möchte man nicht deren Posten, sondern die des Angebotes kopieren.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von Abschlagsrechnungen. Wenn eine als Folgedokument gestellt wurde, wird der Schlussrechnung automatisch ein Posten eingefügt, der die Summe der Abschlagsrechnung abzieht. Er kann dort angepasst werden.

Weitere Änderungen sind eine weiter vereinfachte Benutzeroberfläche, um die Arbeit mit Kraft noch einfacher zu machen. Die Übersetzung der Dokument-Vorlagen wurde vereinfacht und die Vorlagen wurden in Details verbessert. Daneben gibt es viele andere kleine sichtbare und unsichtbare Verbesserungen.

Nicht unerwähnt sollen Beiträge aus der Kraft-Community bleiben: Es wurde eine komplette Übersetzung der Software ins Niederländische beigetragen und ein neuer Dokument-Typ Angebot ohne Preise hinzugefügt, der von der Community vorgeschlagen wurde. Dafür besten Dank, davon lebt Kraft!

Viel Erfolg mit Kraft in 2020!

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Januar 3, 2019

Threema Safe und ownCloud

Wer ownCloud verwendet hat sich sicherlich auch schon über einen sicheren Messenger Gedanken gemacht und ist dabei bei Threema gelandet, einem sehr fortgeschrittenen, vor allem sicheren Messenger Programm. Es ist sicher eine sehr gute Wahl gegenüber Anbietern mit zweifelhafter Privacy-Strategie wie WhatsApp.

Seit einigen Wochen bietet Threema ein weiteres interessantes Feature mit dem Namen Threema Safe an, das ein automatisches Backup der wichtigen persönlichen ID, die den User in Threema kennzeichnet, und anderer Threema-Daten durchführt. Es kann so eingerichtet werden, dass die Backupdaten verschlüsselt auf der eigenen ownCloud gespeichert werden. Wie das eingerichtet werden kann, wird hier beschrieben.

Ordner zur Speicherung

Als erstes loggt man sich per Web-Browser ein und legt in ownCloud einen Folder an, in dem man das Backup speichern möchte, zb. mit dem Namen threemaBackup. Um ihn für das Backup von Threema vorzubereiten, wechselt man dort hinein und legt einen Folder mit dem Namen backups an. Das ist wichtig, denn wenn der nicht vorhanden ist, funktioniert das Backup nicht, ohne dass eine sinnvolle Fehlermeldung von Threema ausgegeben wird.

Als nächstes wird eine config-Datei angelegt, die von Threema gelesen wird. Dazu wird im Verzeichnis threemaBackup eine Textdatei mit dem Namen config angelegt, die folgenden Inhalt hat:

{
"maxBackupBytes": 524288,
"retentionDays": 180
}

Achtung, alle Klammern, Anführungszeichen und Doppelpunkte sind wichtig!

Public Share

Als nächsten Schritt erzeugt man einen passwortgeschützten sog. Public Share auf das obere Verzeichnis mit dem Namen threemaBackup.

Ein solcher Share sollte für Threema Safe verwendet werden, denn das hat einen entscheidenden Vorteil: Der Zugriff auf ownCloud soll natürlich per Passwort geschützt sein, das Threema naturgemäss zum Zugriff braucht. Es muss also dauerhaft auf dem Handy, auf dem Threema installiert ist, gespeichert werden.

Dafür sollte besser nicht der normale Account des ownCloud Users verwendet werden, denn im Falle eines Verlustes wäre ein Zugriff auf alle Daten des Users in der ownCloud möglich.

Der Public Link mit Passwort hingegen beschränkt den Zugriff im Falle eines Unglücks nur auf das einzelne threemaBackup Verzeichnis, der auch nur verwendet werden kann, wenn gleichzeitig der leicht cryptische Verzeichnisname des public Link bekannt ist.

Öffentlichen Link anlegen

Öffentlichen Link anlegen

Zum Anlegen des Public Share wird im Browser der Ordner threemaBackup selektiert und auf das Teilen-Symbol (1) geklickt. Daraufhin wird auf Öffentliche Links (2) geklickt und dann Öffentlichen Link erstellen (3).

sharedlink_signed

Liste der Public Shares

Der darauf erscheinende Dialog wird ausgefüllt mit einem sinnvollen Passwort und den Zugriffsrechten für Upload und auch Download („Herunterladen / Ansehen / Hochladen“), da Threema ja das config-File lesen muss.

Nach Klicken auf Ok erscheint der Name des neuen Link in einer Liste, und daneben befindet sich unter anderem ein Symbol, das den Link in die Zwischenablage kopiert.

Wenn dieser betätigt wird, erhält man in die Zwischenablage einen Link der Form

https://myowncloudserver.net/index.php/s/uFvHQ4GVjuUv5xd

Den kann man im Browser verwenden, und nach Eingabe des Passwortes Daten hochladen, die dann wie gewünscht im Verzeichnis threemaBackup auf der ownCloud erscheinen.

Leider ist der Link in dieser Form nicht für Threema geeignet, da man dort das Passwort nicht interaktiv eingeben kann.

Dieser Link kann in die folgende Form umgeschrieben werden:

https://uFvHQ4GVjuUv5xd:foobar4711@myowncloudserver.net/public.php/webdav

Damit ist er verwendbar in Threema. Es wird der public-Link-Identifier uFvHQ4GVjuUv5xd als Username verwendet und das Passwort, das für den Link verwendet wurde, folgt dem Namen nach einem Doppelpunkt, beides vor dem ‚@servername‘. Wichtig ist noch, dass nach der Domain anstatt des vorherigen index.php der Zugriff über public.php/webdav in das gesharte Verzeichnis erfolgt.

Threema Konfiguration

Der Link (natürlich aus eigener ID, Passwort und Domain zusammengesetzt) wird in die Threema-Konfigurationsmaske eingetragen. Die erreicht man in Threema im Menüpunkt<i>Meine Backups</i>. Dort wird rechts oben Threema Safe eingeschaltet, worauf das Passwort, mit dem die Backups verschlüsselt werden, eingegeben werden muss. Dieses Passwort darf nicht mit dem, das oben besprochen wurde, verwechselt werden. Jedoch muss es gut gemerkt werden, um das Backup später wieder entschlüsseln zu können.

Jetzt muss auf Experten-Einstellungen geklickt werden, um den Threema-Standardserver abzuwählen und den eigenen ownCloud Server anzugeben.

Mit dem Server Testen Button kann geprüft werden, ob alles funktioniert. Wenn ja, wird Threema von nun an die Backups auf die eigene Cloud speichern. Man kann die Backup Files auf der ownCloud im gesharten Verzeichnis sehen.

Wenn es Schwierigkeiten gibt, liegt es bestimmt nur an einem Schreibfehler in der URL, die Eingabe von der Share-ID und einem sicheren Passwort ist zugegebenerweise etwas mühsam auf der Handytastatur.

Viel Erfolg!

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Oktober 22, 2018

Kraft Version 0.82

Vor wenigen Tagen ist die Kraft Version 0.82 erschienen.

Es handelt sich um ein weiteres Bugfix-Release zu Kraft 0.80, es enthält aber zusätzlich einige Features, die von Benutzern angefragt wurden.

Es wurden folgende Probleme gelöst:

  • „Dokument per Email versenden“ ist repariert.
  • Falsche Verwendung von einer Lokalisierungsfunktion hat für falsche Übersetzungen und Fehlermeldungen auf der Konsole gesorgt. Das wurde beseitigt.
  • Die Nachfrage, ob Änderungen am Katalog verworfen werden sollen, wurde repariert.
  • Einige Fehler im Setup-Code von Kraft wurden beseitigt.
  • Viele weitere, kleine Verbesserungen.

Folgende neue Features wurden implementiert:

  • Zusätzlich zu Thunderbird kann Email nun über das Tool xdg-email versendet werden, um andere EMail-Clients wie KMail zu unterstützen. Um xdg-email zu verwenden, muss in der Kraft-Konfigurationsdatei im Abschnitt [system] folgender Wert gesetzt werden: mailUA=xdg.
  • Der Kalkulations-Dialog für Vorlagen wurde überarbeitet. Elemente ohne Funktion wurden beseitigt und das Benutzer-Interface wurde verbessert.
  • Zeit-Kalkulationen können in Vorlagen jetzt feiner geplant werden. Dazu ist in der Zeitkalkulation die Zeit-Einheit jetzt einstellbar und nicht mehr fix auf Minuten eingestellt.

Wir freuen uns über jede Anregung zu Kraft. Fehlermeldungen und Verbesserungsvorschläge werden über den Github Issue Tracker entgegengenommen.

Viele Erfolg mit Kraft!

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Juni 17, 2018

Kraft Version 0.81 ist verfügbar

Heute wurde Kraft Version 0.81 herausgegeben.

Es handelt sich um ein Bugfix Release zu Kraft 0.80, das seit einigen Monaten seine Praxistauglichkeit auf der neuen Platform unter Beweis gestellt hat.

In Kraft 0.81 wurden folgende Probleme gelöst:

  • Bauen gegen Qt 5.11 funktioniert
  • CMake: Installationsverzeichnisse wurden korrigiert
  • Verwende QProcess zum Starten eines ext. Scripts
  • AppStream XML Daten wurden korrigiert
  • Der Block mit individuellen Steuersätzen wird nicht mehr bei Dokumenten angezeigt, die nur einen einheitlichen Steuersatz haben.

Herzlichen Dank für die Community-Beiträge zu Kraft! Es ist empfohlen, auf Kraft 0.81 upzudaten.

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April 1, 2018

Kraft Version 0.80 ist da!

Heute wurde Kraft Version 0.80 herausgegeben.

Nach mehr als zwölf Jahren Lebenszeit beginnt für Kraft heute eine neue Ära: Kraft ist jetzt auf Qt5/KDE Frameworks 5 portiert und damit wieder problemlos auf modernen Linux Distributionen lauffähig.

KDE Frameworks 5 und Qt5 sind die beste Basis für einen modernen Desktop, aber Kraft integriert gut mit allen verfügbaren Linux Desktop Systemen. Mit KDE kann Kraft das Akonadi-basierte Adressbuch zur Adressverwaltung nutzen.

Zusätzlich zur Portierung, der mehr als die letzten 12 Monate in Anspruch nahm, beinhaltet Kraft V. 0.80 eine große Menge an Verbesserungen, zum Beispiel:

Weniger Abhänigkeiten

Kraft verwendet vor allem die Qt5 Bibliotheken. Die verwendeten KDE Frameworks Abhängigkeiten wurden bewusst auf das nötige Minimum reduziert. Die Akonadi-Bibliotheken, die die KDE-Adressbuch-Integration ermöglichen, sind jetzt optional. Die vorherige Verwendung von einer schweren Webbrowser-Komponente wurde komplett entfernt und von einer viel simpleren, in Qt integrierten Richtext-Komponente ersetzt.

Alle diese Änderungen machen es nicht nur einfacher, Kraft zu übersetzen, sondern vereinfachen einen möglichen Port auf andere Platformen wie MacOSX oder Windows.

Adressbuch-Integration

Da Akonadi nun optional ist, kann Kraft ohne es übersetzt werden. Selbst wenn es mit gebaut wurde, aber Akonadi aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert, läuft Kraft ohne Probleme weiter. Es fehlt dann lediglich der Komfort der Adressbuch-Integration und Adressen müssen manuell eingetragen werden.

Die Empfehlung ist weiterhin, die gute Integration mit dem Akonadi-basierten Adressbuch zu verwenden.

Benutzeroberfläche verbessert

Auch wenn die Funktionalität von Kraft in diesem Release im Vergleich zum letzten KDE4-basierten Release nicht wesentlich verbessert wurde, sind doch einige interessante Veränderungen passiert.

  • Eine neue, größere und vereinfachte Seitenleiste erleichtern die Bedienung
  • Im Zeitverlauf kann jetzt auf ein Jahr oder einen Monat geklickt werden und es wird eine Übersicht der versendeten Dokumente in dem Zeitraum angezeigt.
  • Ein Filter erlaubt die Reduzierung der angezeigten Dokumente auf die aktuelle Woche oder den letzten Monat.

Unter der Haube

Zusätzlich wurden eine große Menge weiterer Fehlerbehebungen und Verbesserungen eingebracht. Ausserdem erleichtert der Umstieg auf modernere C++ Standards die Weiterentwicklung und Pflege der Software.

Installation

Kraft zu installieren ist nicht einfach, und Linux-Distributionen haben in der Vergangenheit nicht immer einen guten Job gemacht, die aktuelle Version von Kraft zu liefern.

Um es einfacher zu machen, Kraft auszuprobieren, wird ab jetzt ein sog. AppImage von Kraft angeboten, das auf den meisten modernen Linuxen lauffähig sein sollte. Dazu muss nur ein einziges File heruntergeladen werden.

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April 5, 2015

Kraft Release 0.58

Heute habe ich Kraft Version 0.58 freigegeben. Download.

0.58 ist ein weiteres Release, das Fehler in der Kraft 0.5x Reihe behebt. Es wurde ein Fehler bei der Berechnung der Mehrwertsteuer auf den PDF-gerenderten Dokumenten behoben. Ausserdem kann jetzt der Schrägstrich (‚/‘) in Nummernkreis-Vorlagen verwendet werden, was vorher zu einem Fehler geführt hat.

Ausserdem habe ich den Build-Prozess etwas aufgeräumt und die kraftcat Bibliothek entfernt. Die Dateeien werden jetzt auch direkt mit Kraft gebaut.

Die Bibliothek hatte nie eine öffentliche API und war nie stabil, so dass sie auch nicht ausserhalb von Kraft verwendet wurde. Paketieren von Kraft ist damit einfacher und standardkonformer.

Ein Update auf Version 0.58 wird für Produktionssysteme empfohlen.

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